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"Die Hölle kennt keinen Zorn wie den einer wütenden Frau" - Die Kom-Frauen gegen die Briten in Westkamerun
Charles Bertrand Tchoula
(Doktorand Wirtschafts- und Sozialgeschichte)
Dura E. Burbank
(Postdoktorandin Kinder- und Jugendpsychologie )
Zwischen 1958 und 1961 erhoben sich die Kom-Frauen im Westen Kameruns gegen die britische Kolonialherrschaft. Die Briten versuchten, ihnen ihr landwirtschaftliches Land zu nehmen, ein Bereich, der traditionell den Kom-Frauen gehörte. Dies bedrohte ihr Überleben und das ihrer Gemeinschaft.
Um sich Gehör zu verschaffen, griffen sie auf die Anlu-Tradition zurück, eine alte Form des weiblichen Widerstands. Mit Anlu bestraften die Frauen diejenigen, die gegen die gesellschaftlichen Regeln verstießen, vor allem die Männer. Aber was ist diese „Anlu-Methode“? Warum war diese Methode so gefürchtet, und wie gelang es den Kom-Frauen, die Briten zu besiegen?
Um sich Gehör zu verschaffen, griffen sie auf die Anlu-Tradition zurück, eine alte Form des weiblichen Widerstands. Mit Anlu bestraften die Frauen diejenigen, die gegen die gesellschaftlichen Regeln verstießen, vor allem die Männer. Aber was ist diese „Anlu-Methode“? Warum war diese Methode so gefürchtet, und wie gelang es den Kom-Frauen, die Briten zu besiegen?

© Charles Bertrand Tchoula
Resilienz stärken – Digitale Wege zu mehr psychischer Gesundheit in Schulen
Dora E. Burbank
(Speaker - Doktorandin in der Arbeitseinheit Pädagogische Psychologie und Koordinatorin für das Projekt Digitale Drehtür in Marburg.)
Die mentale Gesundheit von Jugendlichen ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Stress, Leistungsdruck und Unsicherheiten, die durch die Pandemie verstärkt wurden, belasten viele Schüler*innen. Doch wie können Schulen ihnen helfen, widerstandsfähiger zu werden?
Mein Forschungsprojekt untersucht, wie digitale Lernangebote Schüler*innen dabei unterstützen können, ihre Resilienz zu stärken – also besser mit Stress, Misserfolgen und Herausforderungen umzugehen. Ein Beispiel ist die Digitale Drehtür, eine Online-Plattform, die Kindern und Jugendlichen Zugang zu Kursen zu Themen wie „Mindset“ oder „Attribution“ bietet.
Ich erforsche, wie gut diese Programme in Schulen funktionieren, welche Hürden es bei der Umsetzung gibt und wie sich das psychische Wohlbefinden der Schüler*innen verbessert. Dabei arbeite ich eng mit Schulen zusammen, um sicherzustellen, dass die Programme langfristig in den Schulalltag integriert werden können.
Mein Ziel: Wissenschaft und Praxis zusammenzubringen, damit Schulen nicht nur Orte des Lernens, sondern auch der mentalen Stärke werden!
Mein Forschungsprojekt untersucht, wie digitale Lernangebote Schüler*innen dabei unterstützen können, ihre Resilienz zu stärken – also besser mit Stress, Misserfolgen und Herausforderungen umzugehen. Ein Beispiel ist die Digitale Drehtür, eine Online-Plattform, die Kindern und Jugendlichen Zugang zu Kursen zu Themen wie „Mindset“ oder „Attribution“ bietet.
Ich erforsche, wie gut diese Programme in Schulen funktionieren, welche Hürden es bei der Umsetzung gibt und wie sich das psychische Wohlbefinden der Schüler*innen verbessert. Dabei arbeite ich eng mit Schulen zusammen, um sicherzustellen, dass die Programme langfristig in den Schulalltag integriert werden können.
Mein Ziel: Wissenschaft und Praxis zusammenzubringen, damit Schulen nicht nur Orte des Lernens, sondern auch der mentalen Stärke werden!

© Dora E. Burbank
Marburger Wissensräume
Andreas Schübeler
(Speaker -Seit Mai 2024 arbeitet er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kunsthistorischen Institut der Philipps-Universität Marburg.)
Die Marburger Wissensräume sind das zentrale Forschungsprojekt zum 500. Universitätsjubiläum der Philipps-Universität. Am Ende soll eine ausführliche Dokumentation der Wissenschaftsgeschichte und Universitätsarchitektur stehen, die aber gleichzeitig als Web-Anwendung für die Mitglieder der Unigemeinschaft, die Marburger Stadtgesellschaft und alle interessierten Personen populärwissenschaftlich zur Verfügung stehen soll. Man bewegt sich dann auf einer Karte von Marburg in einer Art Time Machine und bekommt verschiedene Inhalte präsentiert. Von Texten, Fotos, Videos und Audios ist bis zu 3D-animierten Gebäuden und einem Online-Spiel alles dabei. Aber woher kommt das Wissen? Wer kann das Projekt unterstützen? Und was ist noch wissenschaftlich? Wir nehmen das Publikum mit auf unseren Drahtseilakt zwischen hoher Wissenschaft und populärer Anwendung und zeigen, dass nicht nur der Bücherwurm in der Bibliothek Wissenschaft betreiben kann.
© die Mitwirkenden OpenStreetMap
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Von höflicher KI, faszinierenden Glühwürmchen und winzigen Sensoren
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Markt 11 35037, Marburg, Deutschland
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Dialekte, Da Vinci und digitale Diagnosen - eine interdisziplinäre Reise
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