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Zukunft gestalten: Von nachhaltigen Materialen zu nachhaltigen Städten
An diesem Abend laden wir dazu ein, Zukunft aus zwei Perspektiven zu denken: von den Materialien, aus denen wir bauen, bis zu den Städten, in denen wir leben. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur, was wir entwickeln, sondern wie Zukunft entsteht – durch Zusammenarbeit, Kommunikation und ein Denken in Zusammenhängen statt in einfachen Lösungen.
Ob Mikroalgen im 3D-Druck oder der neue Stadtteil in Heidelberg: Beide zeigen, wie Forschung und Planung erst dann wirksam werden, wenn sie den Weg in die Praxis finden.
An diesem Abend laden wir dazu ein, Zukunft aus zwei Perspektiven zu denken: von den Materialien, aus denen wir bauen, bis zu den Städten, in denen wir leben. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur, was wir entwickeln, sondern wie Zukunft entsteht – durch Zusammenarbeit, Kommunikation und ein Denken in Zusammenhängen statt in einfachen Lösungen.
Ob Mikroalgen im 3D-Druck oder der neue Stadtteil in Heidelberg: Beide zeigen, wie Forschung und Planung erst dann wirksam werden, wenn sie den Weg in die Praxis finden.
Die Stadt der Zukunft? Ein neuer Stadtteil in Zeiten des Klimawandels
Carla Jung-König
(Doktorandin - Uni Heidelberg & Mitarbeiterin Stadtplanungsamt )
Der Raum in dem wir leben bestimmt wie wir uns bewegen, wie wir unsere Zeit verbringen, wie alt wir werden und wie gesund wir dabei sind. Wie wir uns als Gesellschaft diesen Raum vorstellen, variiert im Zeitverlauf. Doch wie sieht dieses Zukunftsbild aktuell aus? In Heidelberg wird für 15.000 Menschen ein neuer Stadtteil geplant. 100 ha ehemalige Militärfläche, das “Patrick-Henry-Village”, sollen in eine “Stadt der Zukunft” verwandelt werden. Dabei kommt dem Klimaschutz in der Entwicklung eine hohe Bedeutung zu. Er verändert die Art wie Gebäude und Mobilität geplant werden. Gleichzeitig muss der Stadtteil im bevorstehenden Klimawandel eine hohe Lebensqualität gewährleisten. Die Stadforschung und -planung entwickelt hierfür Ideen und Innovationen, die im Patrick-Henry-Village erprobt werden können.
image credit T. Dittmer
Von der Mikroalge zum Material: Grüner 3D-Druck mit Licht
Clara Vazquez‑Martel
(Postdoktorandin - IMSEAM (Universität Heidelberg))
3D-Druck ist überall: von der Architektur bis zur Zahnarztpraxis. Doch die meinsten verwendeten Materialien basieren auf Erdöl: fossil und wenig nachhaltig. Was wäre, wenn 3D-Druckmaterialien nachwachsen könnten? Mikroalgen könnten die Lösung sein. Die winzigen grünen Einzeller wachsen überall, wo es Wasser und Licht gibt (sogar im Wassertank der Kaffeemaschine…). Durch Photosynthese produzieren sie wertvolle Stoffe, darunter Fette, die sich zu reaktiven Molekülen für den lichtbasierten 3D-Druck weiterverarbeiten lassen. Besonders spannend: Das Chlorophyll, das die Photosynthese ermöglicht, wirkt als „Lichtschalter“ und startet den 3D-Druckprozess ganz ohne giftige Zusätze. Die 3D-gedruckten Strukturen sind biokompatibel und eröffnen neue Perspektiven für nachhaltige Materialien und biologische Anwendungen.
Cellular Landscapes: Mikroskopische Landschaften
Ayelen Valko
(Freelance Artist – Member of GEDOK Heidelberg)
Vom anatomischen Lehrbuch bis zur Zellzeichnung: Kunst dient oft der Wissenschaft. Doch was passiert, wenn Wissenschaft selbst zur künstlerischen Inspiration wird? Ayelen Valko ist Künstlerin und Zellbiologin. Ihre Arbeiten reichen von präzisen Naturdarstellungen bis zu experimentellen, von Mikroskopie inspirierten Bildwelten. Dabei geht es nicht um wissenschaftliche Erklärung, sondern um eine künstlerische Annäherung an die mikroskopische Welt. Eine kleine Ausstellung ihrer Arbeiten lädt dazu ein, die Werke unmittelbar zu erleben.
cc Ayelen Valko
© die Mitwirkenden OpenStreetMap
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