© Pint of Science, 2026. Alle Rechte vorbehalten.
Auch im Finale des diesjährigen Pint of Science im Finkenkrug erwarten uns wieder drei spannende Vorträge.
Unter anderem erfahren wir, warum Elektronen in Materialien wie Graphen genauso hin- und herschwappen können wie Bier in einem Pintglas.
Zudem wird uns die verborgene Unterwasserwelt unserer Seen nähergebracht: weg von den großen Fischen, hin zu den Mikroben, die unsere Seen stabil halten und die Wasserqualität bestimmen.
Schließlich erfahren wir, wie wichtig die Biodiversität für unseren Planeten ist und welche Folgen es für uns haben kann, wenn sie durch „Stress“ überstrapaziert wird.
Unter anderem erfahren wir, warum Elektronen in Materialien wie Graphen genauso hin- und herschwappen können wie Bier in einem Pintglas.
Zudem wird uns die verborgene Unterwasserwelt unserer Seen nähergebracht: weg von den großen Fischen, hin zu den Mikroben, die unsere Seen stabil halten und die Wasserqualität bestimmen.
Schließlich erfahren wir, wie wichtig die Biodiversität für unseren Planeten ist und welche Folgen es für uns haben kann, wenn sie durch „Stress“ überstrapaziert wird.
Von Pintgläsern und Graphenscheiben
Martin Mittendorff
(Professor für Experimentalphysik, Universität Duisburg-Essen)
Elektronen verhalten sich in bestimmten Materialien ähnlich wie Flüssigkeiten: In Graphenscheiben können Elektronen hin und her schwappen, wie Bier in einem Pintglas, man spricht hierbei von Plasmonen. Allerdings passieren diese Vorgänge sehr schnell, für das Anschieben der Elektronen im Graphen nutzen wir kurze Pulse im Infrarotbereich. Durch starke Anregungen ändern sich die optischen Eigenschaften nicht nur bei Bierglas, sonder auch bei den Graphenscheiben, was für neue Anwendungen genutzt werden kann.
© Martin Mittendorff
Wie tief muss man eigentlich sinken?
Julia Nuy
(Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Wasser- und Umweltforschung der UDE)
Wie tief muss man eigentlich sinken? Ziemlich tief, zumindest, wenn man verstehen will, was wirklich in unseren Seen und im Trinkwasser passiert. In diesem Science Slam geht es nicht um große Fische, sondern um winzige Mikroben, die im Verborgenen arbeiten und dabei mehr Einfluss haben, als man denkt. Sie bestimmen, ob ein Gewässer stabil bleibt, kippt oder am Ende bei uns im Glas landet.
Kurz gesagt: Die spannendsten Dinge passieren da, wo man sie nicht sieht.
Kurz gesagt: Die spannendsten Dinge passieren da, wo man sie nicht sieht.
© Julia Nuy
Biodiversität - oder das Ende der Vielfalt?
Florian Leese
(Leiter Fakultät für Biologie - Forschung zu aquatischen Ökosystemen an der UDE)
Ist Biodiversität nur was für Naturromantiker und Forschende mit Fernglas? Ganz und gar nicht. Biodiversität ist die wichtigste - und wie ich finde auch spannendste - Ressource unseres Planeten. Ohne sie läuft nichts, auch unsere menschliche Welt nicht (was vielen nicht bewusst ist). Aber wie steht es eigentlich um die Biodiversität? Bei einem Pint erzähle ich vom aktuellen Status quo - und davon, wie wir mit genetischen Methoden und Umwelt-DNA Biodiversität sichtbar machen, selbst wenn wir sie nicht sehen. Denn klar ist: Stress für Biodiversität heißt Stress für uns!
© Florian Leese
© die Mitwirkenden OpenStreetMap