Weitere Veranstaltungen in Duisburg-Essen

Zukunft? Da müssen wir drüber reden.

Das Tapeo Duisburg ist eine Bar, die sich in der unteren Etage des "Bora" befindet.
Mo 18 Mai Der Einlass ist um 19:00 Uhr. Beginn der Veranstaltung ist um 19:30 Uhr die und sie endet gegen ca. 22:00 Uhr.
Tapeo, Dellpl. 16A
47051 Duisburg, Duisburg-Essen
Tickets Preis Mng.
Standard €2.50
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Verbleibende Tickets: 60

Unser diesjähriger Pint of Science wird im Tapeo in Duisburg eröffnet.
Wir erfahren, warum das Leben in einem demokratischen System nicht selbstverständlich ist und warum der Ort der Geburt nicht über unsere Freiheit entscheiden sollte.
Anschließend erfahren wir, wie Nanobodies und kleine chemische Moleküle genutzt werden, um Krebszellen gezielt zu bekämpfen, und wie diese Verfahren zukünftig für Therapien eingesetzt werden können.
Den Abschluss bildet eine spannende Frage mit Diskussionspotenzial: Muss ein späterer Renteneintritt zwangsläufig etwas Negatives sein?

Warum brauchen wir Demokratie?

Franziska Martinsen (Professorin für Politische Theorie an der Universität Duisburg-Essen)
Derzeit leben auf der Welt mehr Menschen in nichtdemokratischen Staaten als in demokratischen. Der Zufall der Geburt entscheidet darüber, ob Menschen verbürgte Rechte auf Freiheit und Gleichheit haben, ihre Meinung frei äußern dürfen und an den öffentlichen Prozessen der Entscheidungsfindung teilhaben können – oder nicht. In demokratischen Rechtsstaaten scheint für viele die Demokratie so selbstverständlich, dass sie nicht weiter über sie nachdenken. Doch auch hier steht die Demokratie zunehmend unter Druck, von innen und außen. Dieser Vortrag zeigt, warum Demokratie wichtig ist, dass sie als Menschenrecht verstanden werden sollte und wie sie zu schützen ist.
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Kill your darlings 2.0 – The scientific art of murder

Shirley Knauer (Professorin für Molekularbiologie am ZMB der Universität Duisburg-Essen)
Krebszellen sind wahre Überlebenskünstler und kennen nur ein Ziel: Sie umgehen die Sicherheitsmechanismen der Zelle und tun alles, um nicht ausgeschaltet zu werden. Wir haben uns überlegt: Wenn die Zellen ihre „Lieblingsproteine“ lieben, warum nicht genau diese gezielt entfernen? Mit winzigen Nanobodies und kleinen chemischen Molekülen markieren wir diese Proteine und lassen sie gezielt abbauen – quasi ein präziser molekularer „Mord“. Ich zeige, wie wir damit Krebszellen ins Abseits stellen und welche Möglichkeiten solche Strategien für die Krebsforschung und zukünftige Therapien eröffnen.
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Ein späterer Renteneintritt muss nicht schlecht sein!

Hendrik Schmitz (Assoziiertes Mitglied CINCH - Forschungszentrum für Gesundheitsökonomik)
In der öffentlichen Debatte sorgt die Frage nach einem höheren Renteneintrittsalter regelmäßig für politischen Zündstoff. Die demografische Entwicklung spricht eine klare Sprache: Wir leben länger, und immer weniger Erwerbstätige müssen für immer mehr Rentnerinnen und Rentner aufkommen. Individuelle Reformen erscheinen daher kaum vermeidbar.
Unsere Forschung zeigt, dass ein späterer Renteneintritt auch Chancen mit sich bringt. Insbesondere die geistigen Fähigkeiten könnten davon profitieren, länger im Arbeitsleben zu bleiben. Arbeit hält kognitiv aktiv, fördert soziale Interaktionen und kann dazu beitragen, geistigem Abbau im Alter vorzubeugen.
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