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Was steuert eigentlich unser Verhalten – und wie sichtbar ist das Unsichtbare? Taucht ein in die Welt der Hormone und erfahrt, warum Testosteron oft missverstanden wird. Außerdem erfahrt ihr, wie ein donut-förmiger Lichtstrahl hilft, winzige Strukturen in unseren Zellen sichtbar zu machen. Kommt ins Dukes und entdeckt, was in uns steckt!
Hormone und Sexualität
Prof. Dr. Lars Penke
(Professor)
Geschlechtshormone sind spannende Botenstoffe, denn sie regulieren bei allen Wirbeltieren gleichzeitig 1) die Ausdifferenzierung der Geschlechter vor und nach der Geburt, 2) primäre reproduktive Funktionen, und 3) physiologische und psychologische Prozesse, die Verhalten beeinflussen. Testosteron wird hauptsächlich in den Hoden produziert, zeigt aber entgegen verbreiteter Meinungen kaum Zusammenhänge mit dem sexuellen Interesse. Stattdessen ist Testosteron sozial reaktiv und reagiert u.a. auf Statusherausforderungen, insbesondere im Kontext von Partnerwerbung, aber auch auf den eigenen Beziehungsstatus und Elternschaft. Östrogen und Progesteron werden vornehmlich in den Eierstöcken über den Menstruationszyklus hinweg produziert und haben direkte Effekte auf das sexuelle Interesse, aber nicht, wie in manchen anderen Spezies, auf die Partnervorlieben oder die sexuelle Attraktivität. Bedeutungen dieser Befunde für die menschliche Sexualität, Beziehungsformen und die hormonelle Empfängnisverhütung werden diskutiert.
Donut-Mikroskopie: Winzige Welten sichtbar machen
Lynn M. Ostersehlt
(PhD Student)
In unseren Zellen verbergen sich unzählige faszinierende Strukturen – viele davon so winzig, dass sie mit einem herkömmlichen Lichtmikroskop nicht erkennbar sind. Der Grund dafür ist eine physikalische Grenze: Licht lässt sich nicht beliebig fein fokussieren. Alles, was kleiner ist, erscheint im Bild verschwommen und Details gehen verloren.
Die Forschung hat jedoch Wege gefunden, diese Grenze zu überwinden und die Welt im Nanometerbereich sichtbar zu machen. Ein Donut-förmiger Lichtstrahl ist dabei oft der entscheidende Trick.
Wie genau dieser „Donut“ hilft, bisher Verborgenes sichtbar zu machen, erklärt Lynn, Doktorandin in der Abteilung Hell am Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften.
Die Forschung hat jedoch Wege gefunden, diese Grenze zu überwinden und die Welt im Nanometerbereich sichtbar zu machen. Ein Donut-förmiger Lichtstrahl ist dabei oft der entscheidende Trick.
Wie genau dieser „Donut“ hilft, bisher Verborgenes sichtbar zu machen, erklärt Lynn, Doktorandin in der Abteilung Hell am Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften.
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