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Von der nächsten Generation der Elektronik über elegante Bewegungs- und Abwehrmechanismen in Pflanzen bis hin zur rhythmischen Entschlüsselung chemischer Prozesse: Hier trifft Grundlagenforschung auf kreative Denkansätze.
Erfahrt, wie der Spin von Elektronen Technik verändern kann, warum Pflanzenmechanik erstaunlich präzise ist und wie Forschende mit „Taktgefühl“ Licht ins Dunkel komplexer Reaktionen bringen.
Erfahrt, wie der Spin von Elektronen Technik verändern kann, warum Pflanzenmechanik erstaunlich präzise ist und wie Forschende mit „Taktgefühl“ Licht ins Dunkel komplexer Reaktionen bringen.
Wenn Elektronen einen Dreh haben: Spintronik und die Zukunft unserer Datenspeicher
Tiago de Oliveira Schneider
(Doktorand an der TU Darmstadt)
Ich halte einen Vortrag über Spintronik – eine moderne Form der Elektronik, die nicht nur die elektrische Ladung, sondern auch eine zusätzliche Eigenschaft von Elektronen nutzt: ihren Spin. Dafür schaut man sich Elektronen mit einer relativistischen Brille an – und plötzlich werden Effekte sichtbar, die wir nutzen können. Das eröffnet spannende neue Möglichkeiten: extrem empfindliche Sensoren, energieeffizientere Bauteile und neue Konzepte für Datenspeicher, die energieeffizienter und schneller sein können als heutige Technologien. Keine Sorge: Es wird kein Vorwissen vorausgesetzt. Ich erkläre die Ideen anschaulich und phänomenologisch – also mit Bildern und Analogien statt Gleichungen.
Tiago de Oliveira Schneider
Der Scheibenwischer-Mechanismus von Physostegia
Arooj Sajjad
(PhD student at TU Darmstadt)
Ich werde den Mechanismus eines pflanzlichen Scharniers vorstellen, wie er bei Physostegia zu finden ist. Einige Beobachtungen liefern qualitative Einblicke in seine grundlegenden Schlüsselfaktoren und verdeutlichen das fein abgestimmte Zusammenspiel von Oberflächenreibung und Oberflächenverhältnissen wie beispielsweise dem Gewicht der Blüten.
Arooj Sajjad
Modulationsanregungsspektroskopie oder was Katalyseforschung mit Rhythmusgefühl zu tun hat
Pascal Schwager
(Doktorand an der TU Darmstadt)
Mittels der Modulationsanregungsspektroskopie (MAS) lassen sich bei der Untersuchung der Reaktionsmechanismen von Katalysatoren aktive Spezies von Beobachterspezies unterscheiden. Dafür wird eine phasensensitive Detektion (PSD) angewendet, anhand derer zwischen Reaktionsintermediaten differenziert werden kann, die dem Rhythmus der Modulation folgen (aktive Spezies), und die keine Reaktion auf die periodische Anregung zeigen (Beobachterspezies) bzw. denen, die zufällige antworten (Rauschen).
Pascal Schwager
© die Mitwirkenden OpenStreetMap
Weitere Veranstaltungen in Keller-Klub Darmstadt
2026-05-20
Krebs, Elektrizität & Zykluspower: Forschung, die wirkt
Keller-Klub Darmstadt
Marktpl. 15 64283, Darmstadt, Deutschland